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Feuerwehr im Amt Mittelangeln / Schleswig-Holstein |
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Chronik
Feuerwehr - damals - heute
Wir können auch anders! Die Mitglieder bei einer Feier.
Die neuen Aufgaben der Wehr traten spätestens Anfang der 80er Jahre deutlich her-
vor.
Anhand von einigen großen Einsätzen soll aufgezeigt werden, welche Aufgaben
unsere Wehr zu bewältigen hat und wie wichtig die heutige Ausrüstung ist:
- Nach der Kollision eines PKW mit einem Mähdrescher, bei der der PKW-Fahrer
unter dem Mähwerk eingeklemmt war, war der Einsatz des Rettungshubschraubers
nötig. Über Funk konnte er an den abgelegenen Unfallort in Stiesholz dirigiert werden.
- Nach einem Brunnenunfall mit 2 Toten und einem Hausbrand mit l Toten konnte
die Bergung der Leichen nur unter Atemschutz erfolgen. Anmerkung: Ohne Atemschutzgeräte
kann heute bei den vielen giftigen Gasen, entstanden durch verbrannte
Kunststoffe, kein Feuerwehrmann in ein brennendes Haus hineingeschickt werden.
- Ein Großbrand in Westerbunsbüli - fast gleichzeitig brannten 5 Gebäude. Durch
starken Löscheinsatz moderner Pumpen konnte das Abnahmehaus gerettet werden.
- Bei mehreren Verkehrsunfällen konnten mit Hilfe des Rüstwagens „RW l" und seiner
Seilwinde ein LKW von einem PKW gezogen werden bzw. durch den Einsatz
von Rettungsschere und -spreizer Personen aus ihren Fahrzeugen befreit werden.
- Ein verunglückter LKW mußte aus einem Graben in Süderfeld gezogen werden.
Ene Verseuchung des Erdreichs durch auslaufendes Öl konnte verhindert werden.
Auf die Straße gelangter Diesel-Kraftstoff mußte durch Ölbindemittel aufgenommen werden.
Der stellvertretende Wehrführer Bernd Karde übernahm das neu geschaffene Amt
eines „Gefahrengutbeauftragten" für das Amt Satrup.
1989 wurde unter Leitung von Peter Marxsen und Heinrich Paustian eine neue Theatergruppe
aus der Taufe gehoben.
Bernd Karde übernahm als Zugführer den 2. Zug „Retten und Löschen" im Kreis.
1990 führte nach Öffnung der Grenzen zur „DDR" die Ausflugsfahrt nach Wismar.
Ene kundige Führung durch die Stadt und ein Besuch der dortigen Freiwilligen Feuerwehr
ermöglichte uns der ortsansässige Schwager von Wehrführer Jürgen Nielsen,
unser jetziges förderndes Mitglied Fedor Scheewe.
Eine Übung in Wismar.
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